technische Entwicklung

Bereits im Gründungsjahr 1903 begann die technische Entwicklung und Aufrüstung mit dem Ankauf einer Grassmayrspritze. Eine frei stehende Aufzugleiter wurde 1911 angeschafft. 1912 erhielt die Gruppe “Heising-Bichl-Bach” eine Abprotzspritze samt Schlauchmaterial.

Aufzugsleiter, angesch. 1911
Schauübung 1973

Die Motorisierung hielt 1930 mit dem Ankauf der Motorspritze B48 Einzug, eine weitere kam 1938 hinzu.
Der Ankauf der ersten Elektrosirene im Jahre 1950 löste den Glockenschlag (Sturmläuten) und die Hornsignale ab. In den Jahren 1950/51 wurden auch drei neue Motorspritzen der Type Rosenbauer R25 für die Gruppen Tassenbach, Heising und Hintenburg samt dazugehörigem Schlauchmaterial und Anhängern angekauft.
1962 – 1963 wurden die neuen Pumpen VW Automatik 75 für die Gruppen Hof und Messensee angekauft.

1. Motorspritze B48, 1930, Grp. Messensee
Rosenbauer R25, 1950/1951

Das erste Kleinlöschfahrzeug, ein VW Bus von Rosenbauer wurde 1973 eingeweiht, sowie eine Pumpe VW Automatik 75 der Gruppe Hintenburg übergeben.
Um alle Gruppen zu modernisieren erhielt die Löschgruppe Tassenbach im Jahre 1975 eine neue VW Automatik.

Einweihung VW Bus 1973

Der erste Tankwagen mit 1500 Liter wurde gebraucht von der Feuerwehr Matrei i.O. 1977 angekauft und 1983 mit der Schaumausrüstung ergänzt. Dazu wurden 1979 auch 3 neue Atemschutzgeräte angekauft.
Eine moderne Motorspritze Rosenbauer – FOX mit BMW Motor wird 1989 der Gruppe Messensee übergeben.

Rosenbauer FOX der Grp. Messensee

1993 wurde ein neues Tanklöschfahrzeug STEYR TLFA 2000 der Bestimmung übergeben.
1995 Anschaffung einer großen Ölsperre für den Stausee in Tassenbach durch die TIWAG.
1996 erhielt die Gruppe Heising ein KLF – Mercedes Sprinter mit einer Tragkraftspritze Ziegler Ultra Leicht samt dazugehörigem Schlauch- und Löschmaterial.

TLFA 2000, angesch. 1992
KLF und Ziergler Ultra Leicht bei der Einweihung 1996

Die ersten Funkgeräte (Autophon) wurden 1985 angekauft und laufend ergänzt, 1994 wurden auch für den Atemschutz Funkgeräte angekauft.

Die Stille Alarmierung für unsere Feuerwehrmänner wurde 1993 ausgebaut und laufend ergänzt. Eine moderne Florianstation wurde 2002 errichtet.

Die Alarmierung im Ort erfolgt mittels 4 Sirenen, die seit 1992 über die Bezirkszentrale (Gendarmerie Lienz) ausgelöst werden.

Im Jahre 1999 wurde mit dem Neubau eines zentralen Feuerwehrgerätehauses begonnen. Bereits im Jahre 2002 konnte das fertiggestellte Feuerwehrhaus eingeweiht und der Bestimmung übergeben werden. Die fünf Löschgruppen, die bisher in den kleinen Gerätehäusern der jeweiligen Fraktionen: HEISING, HINTENBURG, HOF, MESSENSEE und TASSENBACH stationiert waren, konnten samt Gerät umgesiedelt werden. Der Tankwagen TLFA 2000, der im Gerätehaus Tassenbach untergebracht war, wurde ebenfalls in das neue Gerätehaus überstellt.

Feuerwehrhaus 2002
Einweihung 2002

Die Umstellung auf Digitalfunk erfolgte im Jahr 2006. Derzeit ist eine Florianstation mit 2 Motorola MTM800 Funkgeräten, 5 Fahrzeuge mit Motorola MTM800 Funkgeräten und 10 Handfunkgeräte Motorola MTP850 in Betrieb.

2007 wurde von der Stadtfeuerwehr Hall ein LFB gebraucht gekauft und mit einem neuen Stromerzeuger inkl. Lichtmast, einem pneumatisch absenkbaren Pumpenauszug und einer Tragkraftspritze Rosenbauer – FOX III ausgestattet.

LFB, angesch. 2007

In Folge dieser Anschaffung wurden die 3 Anhänger mit den Tragkraftspritzen ausgeschieden und die Mannschaft in den 3 Gruppen TANK, KLF und LFB neu formiert.

Seit 2008 erfolgt die Alarmierung über die Leitstelle Tirol. Aktuell erfolgt die Alarmierung mit 5 Sirenen, 42 Pagern und per SMS über eine BlueBox.

2010 wurde zur Sicherheit der Einsatzmannschaft eine zweite Garnitur Atemschutzgeräte angekauft und in Dienst gestellt.

2013 wurde die Tragkraftspritze Ziegler Ultra Leicht durch eine Rosenbauer FOX III ersetzt.

Im Jahr 2014 wurde von der Stadtfeuerwehr Lienz ein VW T4 als Kommandofahrzeug gebraucht gekauft. Weiters ist seit diesem Jahr ein Notstromerzeuger STROMA-40 vom Abschnitt Oberland bei der Feuerwehr Strassen stationiert.

KDO, angesch. 2014
STROMA-40

Seit 2015 ist ein Notstromerzeuger mit 14 KVA zur Versorgung des Feuerwehrhauses und des Gemeindeamtes im Feuerwehrhaus untergebracht. Im Gleichen Jahr wurde auch eine Schmutzwasserpumpe MAST NP12 angekauft.